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Im Morgengrauen fällt am Rheinfall der Startschuss zum grossen Rennen durch die Schweiz. Die erste Steigung passieren die Radfahrer zu Fuss, die 300 Treppenstufen vom Känzeli hinauf zum Schloss Laufen, wo die Velos parkiert sind. Motivierte Hobbyrennfahrer und Eliteamateure jagen aktuelle und ehemalige Radprofis durchs Zürcher Weinland auf den Flugplatz Dübendorf.
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Der Silberadler segelt voraus, die historischen Flugzeuge gleiten hinterher. Die Übergabe an die Skifahrer auf dem Jungfraujoch per Abwurf der Meldetasche ist der Höhepunkt der Red Bull Jungfrau-Stafette und das nicht nur, weil sie auf fast 4000 Metern über Meer stattfindet.
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Generationen des Skisports warten auf dem Mönchsjoch neben Freeridern und Helden des Skialltags auf die Stafettenstäbe, die da vom Himmel fallen. Einige hundert der von den Piloten mühsam gewonnenen Höhenmeter vernichten sie binnen Minuten. Die Falllinie führt sie zu den Kameraden am Aletschgletscher an den Konkordiaplatz.
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Der Aletschgletscher bittet zur sportlichen Herausforderung im Weltnaturerbe der UNESCO. Ab der Konkordiahütte eilen die Gletscherläufer übers Eis, hüten sich vor kalten Spalten und jagen dem Silberadler hinterher.
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Vom Aletschgletscher hinauf zur Bergstation der Eggishornbahn – die Bergläufer haben sich die härteste der 14 Etappen ausgesucht. Wer es hierher schafft, hätte alleine einen kleinen Silberadler verdient. Aber an der Red Bull Jungfrau-Stafette zählt das Team.
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Scheinbar mühelos schweben die Gleitschirmflieger ins Tal. Doch Wind und Wetter am Eggishorn sind tückisch, der Flug hinunter zum Kühboden ist absoluten Könnern vorbehalten. Knifflige Zugabe am Schluss ist der Abwurf des Stafettenstabs möglichst nahe am wartenden Biker.
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Die Downhillstrecke bietet alles, was der normale Velofahrer niemals möchte. Eingefleischte Abwärtsbiker hingegen gehen auf den gut 1000 Höhenmetern vor Freude zu Boden.
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Eine Motorradgang der besonderen Art wartet in Fiesch auf ihren Einsatz. Auf Maschinen aus der Vorkriegszeit nehmen sie ihre Strecke durchs Wallis unter die Räder. Die Verkehrsregeln sind einzuhalten. Etappensieger wird, wer die vorgeschriebene Zeit am genausten erreicht.
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Das wilde Wasser der Vispa treibt die Red Bull Jungfrau-Stafette voran. In Stalden gehen die Stafettenstäbe an Bord der Kajaks. Es folgen acht Kilometer harte Arbeit für die Arme und ein ebenso spritziges wie kaltes Abenteuer für die Kanuten.
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Eine Reise in die Vergangenheit bietet der Autoabschnitt durch das Val d’Anniviers zum Flugplatz Sion. Rennwagen aus den Zwanziger- und Dreissigerjahren setzen die Stafette fort – laut und schnell, denn die vorgeschriebene Durchschnittsgeschwindigkeit wird auf den steilen und engen Bergstrassen nicht einfach einzuhalten sein.
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Die Piloten sind die einzigen Teilnehmer, die ihre Route frei wählen dürfen, und haben neu auch Einfluss auf die Rangliste. Beim spektakulären Zielabwurf über dem Flugplatz in Sion können sie Zeit gewinnen oder verlieren. Der Zeitbonus wird in die Gesamtwertung mit einbezogen. Danach starten die Piloten in Richtung Alpennordseite durch, mit dem Ziel einen Überflug über dem Zugersee und Zug zu machen.
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Die Jagd auf den Silberadler geht in die entscheidende Phase. Neu übernehmen Schwimmer einen Teil der Strecke. Sie tragen die Stäbe von Risch ans andere Zugerseeufer ins Strandbad Tellenörtli in Oberwil. Ihre Etappe ist eine der kürzesten aber definitiv nicht die leichteste.
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Hätte es in den Dreissigerjahren schon Mountainbikes gegeben, die Erfinder der Stafette hätten diese Disziplin sicher gerne ins Programm genommen, passt sie doch perfekt ins Relief der Schweiz. Von Oberwil pedalen die Biker über Stock, Stein und Steigungen über den Zugerberg nach Sihlwald.
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Die Schlussstrecke bringt noch einmal Höhen und Tiefen auf engem Raum zusammen. Aus dem Sihltal arbeiten sich die Crossläufer 400 Höhenmeter hinauf zur Hochwacht, folgen dem Auf und Ab des Albis-Uetliberg-Grats bis sie über Zürich ins Ziel, welches dieses Jahr beim Albisgüetli sein wird, hinunter stechen, den Stafettenstab in der Hand und dem Silberadler auf der Spur.
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