Die Uri-Stiere zeigen ihre Hörner
Die Uri-Stiere sind heiss auf die Red Bull Jungfrau-Stafette. 2007 wurden sie Dritte, 2008 Vierte. 2010 soll es bis ganz nach vorne reichen.
Teamchef Heinz Baumann, auch er schon zum dritten Mal dabei, hat eine schlagkräftige und vor allem tempofeste Equipe zusammengestellt. Angefangen bei Radprofi Markus Zberg, der die Startetappe übernimmt, bis zum Schlussläufer Simon Hodler, der an der Red Bull Jungfrau-Stafette 2008 die drittschnellste Zeit lief. Dazwischen stechen Leute heraus wie Gletscherläufer Bruno Bricker, einer der schnellsten Schweizer Langläufer bei den über 35-Jährigen. Bergläufer André Marty war schon zweimal der schnellste an der Red Bull Jungfrau-Stafette. Die beste Downhill-Zeit fuhr 2008 Marco Arnold. Er steht ebenso in den Diensten des Teams Uri wie der Gleitschirmprofi Kurt Ziegler.
«Es braucht nicht auf jeder Etappe den schnellsten Mann, sondern eine ausgeglichene Equipe auf hohem Niveau», weiss Teamchef Heinz Baumann. «Ich glaube, mit dieser Equipe haben wir echte Chancen und es ist unser Ziel, sie zu nützen.»
Der Downhill-Biker und der Gleitschirmpilot trafen sich kürzlich zu einem Training am Haldigrat. Starker Wind für den Gleitschirmpiloten und eine schneebedeckte Bike-Strecke simulieren die Verhältnisse am Eggishorn perfekt, wo sich das Wetter auch im Sommer manchmal von seiner ruppigsten Seite zeigt. Wie sich die Uri-Stiere bei Wind und Winterwetter schlagen, zeigt der Video-Bericht.
