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Geschichte - Das Joch und andere Hürden
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Historie
Von der verrückten Idee zur Legende in neun Jahren: Die Geschichte der Jungfrau-Stafette von 1931 bis 1939 steckt voll kurioser Details und Anekdoten, unterfüttert vom beneidenswerten Enthusiasmus der Geburtshelfer, Teilnehmer und Zuschauer. Erzählt von Stefan Michel.
Ich bin kein Freund von ‚Herr Präsident, meine Herren‘ und so weiter“, sagt Othmar Gurtner zu Fritz Erb, nachdem er ihn kurz nach Neujahr 1931 in seiner Wohnung in Zürich empfangen hat. „Am besten ist es, wenn wir vorerst allein über das Projekt sprechen.“ Die Idee, die der Publizist und Reklamefachmann mit Spezialgebiet Alpinismus seinem Freund und Chefredaktor der Zeitschrift „Sport“ unterbreitet, ist kühn; nicht wenige hätten sie, wie er später erzählt, schlicht als absurd abgetan. Ein eintägiges Staffelrennen durch die Schweiz schwebt ihm vor, darin eingeschlossen eine Überquerung der Alpen im Flugzeug. Den Rest des Abends und viele weitere verbringen sie über Karten gebeugt im „Planungsbureau“ in Gurtners Wohnung an der Hadlaubstrasse.
Gurtner und Erb sind begeisterte Alpinisten und Offiziere der Schweizer Gebirgstruppen. Sie haben an Militär Ski-Patrouillen-Wettkämpfen teilgenommen. Gurtner selbst hat 1923 einen Wettlauf vom Jungfraujoch via Aletschgletscher auf die Grimsel organisiert. Er ahnte nicht, dass er damit einen Teil der zukünftigen Strecke vorgespurt hat. Bald einigen sich die beiden Männer, dass das Jungfraujoch als eigentliches Herz der Schweizer Alpen der ideale Kulminationspunkt ist – höchste Stelle der Strecke und symbolträchtiger Punkt patriotischer Gefühle. Der Name des Wettlaufs ist logische Konsequenz: Jungfrau-Stafette. Alpine Anmut und sportlicher Mannschaftsgeist in zwei Worten plus Bindestrich. |
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Sportlernahrung
Die beiden Visionäre sind anerkannte Förderer des Sports zu einer Zeit, als dieser zum Massenphänomen avanciert. In den Zehner- und Zwanzigerjahren entstehen in der Schweiz Dutzende Sportvereine und -verbände. Mindestens so populär der Passivsport. Fussball, Radrennen, Motorsport, Boxkämpfe, Leichtathletik und Tennis ziehen die Massen in Stadien, an Strassenränder und vor die Radioempfänger. Der Wettlauf durch die Schweiz soll der Sportbegeisterung weitere Nahrung liefern. Die Jungfrau-Stafette soll ein nationales Ereignis werden.
Gurtner, der begnadete Propagandist, ist das Gehirn im Hintergrund. Erb vertritt die Idee nach aussen. Bevor die beiden mit ihrem Plan an die Öffentlichkeit treten, sind ein paar Details zu regeln. Zum Beispiel jenes der Flugzeuge. Die Beigeisterung für die Fliegerei ist enorm. Ob in Dübendorf ein Zeppelin landet oder auf dem Zürichsee ein Wasserflugzeug, die Massen strömen herbei. Rekorde wie Charles Lindberghs Flug über den Atlantik (1927) oder Walter Mittelholzers Expedition per Wasserflugzeug nach Südafrika im gleichen Jahr bannen die Menschen.
Anfang der Dreissigerjahre ist eine Alpenüberquerung nichts für Anfänger und bringt die Maschinen in der dünnen Luft an die Grenzen ihrer Motorkraft. Wenig überraschend denken die Offiziere Gurtner und Erb zuerst an die Schweizer Luftwaffe. Die stärksten Maschinen und die besten Piloten fliegen im Dienst des Vaterlands. Die Armee müsste vom patriotischen Plan zu überzeugen sein, denken die beiden. Doch alle guten Verbindungen nützen nichts. Unmöglich, die nötigen Bewilligungen zu erhalten, prophezeien die angefragten Militärs. Dafür liefern sie den entscheidenden Tipp: Sportflugzeuge. Zwar ist es nicht einfach, mit den kleinen, leichten Ein- bis Zweiplätzern auf etwa 4000 Meter aufzusteigen, aber die einzige Chance für die Jungfrau-Stafette, ihrem Namen gerecht zu werden.
Fliegen ist ein exklusives Hobby, besonders in jener Frühzeit der Luftfahrt. Es sind aber nicht nur gut Betuchte, die sich in ihrer Freizeit als Flugpioniere versuchen. Technikbegeisterte Abenteurer schliessen sich zu Clubs zusammen, um die Kosten zu teilen. Anfang der Dreissiger stellen 15 Sektionen des Schweizer Aeroclubs ihren Mitgliedern insgesamt 16 Sportflugzeuge zur Verfügung. Dazu kommen rund 50 Maschinen in privatem Besitz. Das ist knapp, aber es sollte reichen. Flieger-Instruktor Major Rhiner und Oberleutnant Morgenthaler nehmen Einsitz im Organisationskomitee und kümmern sich um den aviatischen Teil der Stafette. |
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Sechs Disziplinen, acht Kantone
Auf dem Papier ist das Jungfraujoch überwunden, eine weitere entscheidende Prüfung steht an. Von Anfang an haben Gurtner und Erb geplant, die Fachzeitschrift „Sport“, für die sie beide tätig sind, zum offiziellen Organisator der Jungfrau-Stafette zu machen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Neben den finanziellen und personellen Ressourcen ist das „Organ für alle Sportzweige“, so der Eigenbeschrieb, das ideale Sprachrohr. Die Zeitung ihrerseits profitiert von einer während Wochen, ja Monaten sprudelnden Quelle brisanten Inhalts. 25 Jahre früher hat die französische Zeitung „L’Auto“ das erfolgreiche Beispiel geliefert, indem sie zwecks Auflagensteigerung ein Radrennen namens Tour de France ins Leben rief.
Chefredaktor Erb obliegt es, seine Verlagsoberen einzuweihen und vom Vorhaben zu überzeugen. Ausgerüstet mit einem provisorischen Strecken-plan, der möglichen Zusammensetzung einer Equipe und einem schematischen Plan der Route tritt er vor Seniorchef Jean Frey und dessen Söhne Carl, Fritz und Max. Die Junioren sind begeisterte Sportler, und so dauert die Sitzung nicht lang. Nach kurzer Diskussion stimmen sie dem Plan zu. Die Jungfrau-Stafette, organisiert vom Verlag und der Redaktion „Sport“, ist geboren.
„Jungfrau-Stafette – Imposanter Plan erfordert Zusammenarbeit von sechs Disziplinen. Amateure tragen auf Strasse, im Schnee und in der Luft Meldung durch acht Kantone – Der 21. Juni ein Grosstag schweizerischer Sportbegeisterung“, liest das Publikum des „Sport“ am 6. Mai 1931. Ab da füllt die Jungfrau-Stafette Frontseite um Frontseite des Fachblatts. Informationen für Teilnahmewillige und Zuschauer, Reglemente und Nachrichten vom Stand der Vorbereitungen und der Meldeliste bauen die Spannung kontinuierlich auf.
Knapp ist die Zeit für jene, die eine Equipe zusammenstellen. Drei Läufer, drei Radfahrer, einen Sportflieger, zwei Skifahrer, zwei Bergläufer, einen Motorrad- und einen Autofahrer braucht es. Zugelassen sind ausschliesslich Mitglieder eines anerkannten Vereins. Wo vorhanden, möchten sie bitte in den offiziellen Club-Tenüs antreten. Es sind ambitionierte Athleten, einige national bekannt, andere Nachwuchshoffnungen, die gemeldet werden. Wo ein Starter für eine Etappe fehlt, vermittelt das OK, am häufigsten natürlich Piloten.
Gurtner und Erb sprechen immer wieder vom „grossen Apparat“, den sie am Tag der Jungfrau-Stafette in Gang setzen. Während die Sportnation auf das Ereignis eingeschworen wird, sind tausend Details zu regeln. Start und Ziel befinden sich vor dem Verlagsgebäude an der Dianastrasse. Zehn Übergabeposten sind zu organisieren, zwei davon auf Flugplätzen, einer auf 3500 Meter. Im „Sport“ werden nicht nur Athleten ermuntert, mitzumachen, sondern auch Helfer gesucht, z.B. „hochgebirgstaugliche und autoritative Skifahrer“. Zwei Tage vor der Premiere stellen die Organisatoren eine Schlechtwettervariante zusammen, falls das Wetter den Überflug der Alpen verunmöglicht. |
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Plan B
Dann ist es so weit. Zehn Läufer stehen am frühen Sonntagmorgen des 21. Juni 1931 im strömenden Regen vor der Sportredaktion und warten auf den historischen Startschuss. In einer Hand halten sie die aufgerollte Flieger-Meldetasche, die ihre Mannschaft durch die Schweiz tragen wird. Die Rennleitung hat auf dem Jungfraujoch Position bezogen. Dort sieht das Wetter nicht besser aus, dichte Wolken und Schneegestöber in den Berner Alpen erzwingen schliesslich Plan B. Der Höhepunkt der Stafette, der Abwurf auf dem Jungfraujoch, muss entfallen.
Stattdessen fliegen die Piloten von Dübendorf direkt nach Lausanne, und die Skifahrer werden, mit einem neuen Stafettenbeutel versehen, talwärts geschickt. Auf dem Jungfraujoch hat Fritz Erb das Kommando. Als „Muezzin des alpes“ wird er im Bericht des „Sport“ beschrieben, wie er die Zuschauer zum Schneestampfen auffordert und im Zweiminutentakt die Skifahrer ins Rennen schickt.
Die neu gestartete Stafette verläuft sodann nach Plan, ein zweiter Skifahrer und zwei Bergläufer bringen die Meldung hinunter nach Fiesch. Geradezu brutal die zweite Laufstrecke vom Hotel Jungfrau am Eggishorn in der Falllinie ins 1100 Meter tiefer gelegene Fiesch, wo die Motorradfahrer mit laufendem Motor warten. „Knochenbrecherstrecke“ heisst dieser Alptraum jedes Orthopäden nach der ersten Jungfrau-Stafette. |

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Rasen im Wallis
Die allgemeinen Verkehrsregeln gelten auch für die Motorrad- und Autofahrer der Stafette. Nur gibt es 1931 noch fast keine, vor allem keine Geschwindigkeitslimiten. So brettern die Rennfahrer, was die Motoren hergeben, über staubige Strassen nach Lausanne und direkt auf den Flugplatz La Blécherette, die Schnellsten mit Stundenmittel von über 100 km/h. Dass es keinen Unfall gibt, rechnen die Verantwortlichen ihrer guten Organisation und der Vernunft der Fahrer an.
Anscheinend sind nicht alle Waadtländer und Walliser vom Rennen durch ihre Dörfer gleichermassen begeistert. Ab der dritten Jungfrau-Stafette müssen die Motorsportler eine Sollzeit möglichst genau erreichen. Die vorgeschriebenen Durchschnittsgeschwindigkeiten erlauben aber immer noch ein rennmässiges Tempo.
In Dübendorf kommen die Flieger doch noch zu ihrer Abwurfübung. Die Radfahrer schnappen sich die vom Himmel gefallenen Meldetaschen und pedalen zurück nach Zürich. Vor dem Verlagsgebäude des „Sport“, dem Ziel der Jungfrau-Stafette, drängen Menschen vor die Schaufenster, wo der Zwischenstand laufend bekannt gegeben wird. Mehr als eine Stunde früher als prognostiziert kommt der erste Radfahrer angebraust, der die Meldetasche ins Ziel bringt. Es ist Willy Stocker im weiss-blauen Trikot der Grasshoppers. Sechs Stunden und 26 Minuten haben er und seine Kameraden für die gut 500 Kilometer gebraucht.
„Ein Triumph des Amateurismus“, sei die erste Jungfrau-Stafette gewesen, hält der „Sport“ fest. Gurtner und Erb sind wie so viele Sportanhänger jener Zeit vom Ideal des Amateurs beseelt, der seine Leistung aus reiner Freude vollbringt, allenfalls zu Ehren des Vaterlands, aber auf keinen Fall für Geld. Die Olympischen Spiele halten noch bis 1980 an diesem Prinzip fest. In der Zwischenkriegszeit professionalisiert sich ein Teil des Sportbetriebs, und dagegen wehren sich die beiden Sportförderer. „Es fehlt heute leider nicht an Klagen über den Materialismus im Sport.“ Keine Klagen jedoch über die Jungfrau-Stafette, zumindest nicht an ihrer ersten Durchführung. „Keinem einzigen Teilnehmer wurde irgendein materieller Gewinn oder Vorteil geboten.“ |
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Nur Abwerfen ist schöner
Die dritte Jungfrau-Stafette 1935 bringt endlich die ersehnte Übergabe am Jungfraujoch. Damit können Erb und Gurtner beweisen: Ihre Idee funktioniert. „Fast wären wir versucht, nach der wohl gelungenen Durchführung der Jungfrau-Stafette von einem Markstein oder doch wenigstens einem historischen Tag in der Geschichte des schweizerischen Sportes und unseres mit ihm so innig verbundenen Blattes ,Sport‘ zu sprechen“, schreiben sie am Tag danach. Markstein oder nicht, die Abwürfe am Jungfraujoch sind der aufregendste Teil des Rennens und sorgen an den Stafetten von 1935 bis 1939 für brenzlige Situationen. Auch wenn sich die Organisatoren vehement gegen Vorwürfe wehren, ein „Hasardspiel“ zu bieten, ist die Alpenüberquerung riskant. Viele der eingesetzten Maschinen sind zu schwach, um in den schwierigen Windverhältnissen am Alpenkamm mit häufigen Fallwinden so hoch zu steigen. Viele schaffen den Überflug nur, indem sie in einer lokalen Thermik weit über die nötigen 3800 Meter hinauf steigen und im Sinkflug über den Grat knattern.
Der junge Pilot Walo Hörning schildert dem „Sport“ seinen Flug von 1935: „Stöhnend denke ich daran, wie schön es wäre, wenn ich jetzt noch mehr Gas geben könnte. Aber es ist nichts zu wollen. Die Abwinde sind stärker als mein Motor. Fast hundert Meter höher ist nun das vermaledeite Jöchlein.“ Er findet Aufwind und startet einen neuen Versuch. „Ich sinke wieder, aber doch nicht so tief wie vorher, und schliesslich, überlege ich mir, ist nahe über dem Gletscher ein gut tragendes Luftkissen. Ich komme etwa 20 Meter tiefer als das Joch selbst gegen den Gletscher, es trägt, mein Überschuss an Geschwindigkeit macht das übrige. Mit etwa 20 Meter Sicherheitshöhe jage ich zwischen Mönch und Kranzberg über das verflixte Joch und bin froh, dass es nun endlich runter geht zur Abwurfstelle.“
Weniger Glück hat 1939 Werner Lindecker, genannt Gäggeli. Entgegen der Empfehlung fliegt er mitten in die Wolken hinein im vermeintlichen Direktflug auf Eiger, Mönch und Jungfrau zu. Nach langem Blindflug ist er unsicher, fliegt eine 180-Grad-Kurve und sinkt, um unterhalb der Wolken zu sehen, wo er ist. Wäre er weitergeflogen, wäre er wohl am Hasliberg zerschellt. Mit gewaltigen Eiskrusten an den Flügeln kämpft er am Mönchsjoch um Höhe, schafft es nach mehreren Versuchen knapp. Im Anflug auf die Abwurfstelle gerät er in starken Abwind und muss ausweichen. Er findet Aufwind und steuert erneut den Ort an, wo er die Tasche fallen lassen muss. Wieder gerät er in den Abwind, seine Maschine macht einen Taucher und Lindecker schafft es gerade noch, zu einer harten Landung auf dem Gletscher anzusetzen. Der Pilot übersteht den Absturz ohne grössere Verletzung, die Leopard Moth aber hat ihren letzten Alpenflug erlebt und wird, so erzählt man sich später, in einer Gletscherspalte entsorgt. |
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Das Ende
Die Jungfrau-Stafette entsteht, während die Weltwirtschaftskrise nach dem Börsencrash von 1929 allmählich die Schweiz erreicht. Ein scharfer politischer Kampf zwischen Links und Rechts beherrscht das Land. Viele Sportvereine sind dem einen oder anderen Lager zugeordnet. Gurtner und Erb wollen über ihren Mannschaftswettkampf das Gemeinschaftsgefühl stärken. „Einer für alle, alle für einen! Mannschaftssport ist wertvoll, besonders in unserer Zeit der harten Eigennützigkeit, wie sie der Existenzkampf immer und immer wieder von uns fordert“, heisst es am 6. Mai 1931 im „Sport“.
Die Sorge um Arbeit und Einkommen weicht 1937 der Angst vor einem neuen Weltkrieg. 1939 findet die Jungfrau-Stafette im Rahmen der Landesausstellung statt. Sie steht nun im Zeichen der geistigen Landesverteidigung. „Nicht zufällig ist der Name gewählt worden. Mitten im Herzen unseres kleinen Landes ist der Jungfraugipfel ein Zeichen des stolzen, kühnen Schweizergeistes, der nicht zu reden, mehr zu handeln liebt“, beschwören Erb und seine Kollegen. „Wie unser Land ein, Sonderfall‘ ist, so ist auch die Jungfrau-Stafette eine einzigartige Konkurrenz.“ Der Skiclub Wengen, quasi die Heimmannschaft am Jungfraujoch, gewinnt in neuer Rekordzeit.
Keine drei Monate später bricht der Zweite Weltkrieg aus. An eine Durchführung ist nicht mehr zu denken. Der Aktivdienst vieler OK-Mitglieder und die Treibstoffrationierung sind zwei Gründe dafür. Die Jungfrau-Stafette wird zur Legende. |
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